Wechsel der Einrichtungsleitung im Dingelstädter Kinder- und Jugendhaus

25.08.201809:17
von Sven Gremmer

Seit Gründung des St. Joseph Instituts durch Dorothea Fromm im Jahr  1864 gehört das St.Joseph Institut fest zum Stadtbild Dingelstädts.  Im Jahr 1920 ging es in den Besitz der Thuiner Kongregation über. Thuiner Franziskanerinnen leiteten und prägten von nun an das St. Joseph Kinder- und Jugendhaus. In dieser langen Reihe war Schwester Emanuela Mauentöbben die letzte Leiterin des Wohnheims. Nach neun Jahren ihrer Dienstzeit übergab sie am 6. August 2018 gemeinsam mit Schwester Hildegard Mels - Ökonomin der Thuiner Kongregation - den Schlüssel an Herrn Leander Mainzer. Somit geht erstmalig in der Geschichte des St. Joseph Kinder- und Jugendhauses die Verantwortung an eine weltliche Leitung über.

Mit großer Dankbarkeit verabschiedeten sich Kollegen, Weggefährten und natürlich auch die Kinder und Jugendlichen von Schwester Emanuela. Mit einer den Menschen zugewandten, offenen Grundeinstellung erwarb sie sich die Zuneigung der ihr Anvertrauten und die Wertschätzung der Mitarbeiter.

Herr Mainzer arbeitet seit 2009 im St. Joseph Kinder- und Jugendhaus, zunächst als Erzieher, später als Teamleiter. Berufsbegleitend erwarb er an der Fachhochschule Erfurt die Qualifikation zum Sozialbetriebswirt. Geprägt von den Traditionen des St. Joseph Instituts schaut er zuversichtlich in die Zukunft. Er freut sich auf eine gute Zusammenarbeit mit Menschen aus den unterschiedlichsten Verantwortungsbereichen. Der Erhalt einer wohlwollenden, den Menschen zugewandten Atmosphäre, ist ihm wichtig. Mit Unterstützung seines multiprofessionellen Teams fühlt er sich den bevorstehenden pädagogischen und wirtschaftlichen Herausforderungen gut gewachsen.

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